
Ich komme zu mir, um zu DIR zu kommen
Ein Körperwahrnehmungsübung, die mich auf Gott hin öffnet…
Audio Anleitung
Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?
Schriftliche Anleitung:
Ich richte mich an meinem Gebetsort ein, dort wo ich mich wohl und sicher fühle und ungestört bin. Ich nehme meinen Platz ein. Ich sitze aufrecht auf dem Stuhl, der untere Rücken findet halt an der Lehne. Ich beginne mit der Körperwahrnehmung:
Ich spüre die Flächen, wo meine Oberschenkel, mein Gesäß und mein Rücken den Sitz berühren.
Von meinen Sitzflächen gehe ich mit meiner Aufmerksamkeit hinab und fühle die Flächen, an denen meine Füße den Boden berühren.
Ich fühle mein Gewicht, wie ich getragen bin, vom Boden, vom Stuhl.
„Ich lasse mich los, ich lasse mich tragen, von Dir Gott, der Du mich trägst.“
Nun gehe ich mit meiner Aufmerksamkeit zurück zu meinem unteren Rücken.
Von dort fühle ich hoch, an der Außenseite, Stück für Stück höher…
Ich fühle meinen Nackenbereich, meine Schultern.
Von dort gehe ich jetzt über meine Schultern in meine Oberarme, ich fühle die Haut an meinen Oberarmen im Kontakt zur Kleidung, zum Körper.
Ich fühle weiter hinab, in die Unterarme
Und komme bei meinen Händen an.
Ich fühle die Außenflächen meiner Hände und die Innenflächen.
Nun richte ich nun meine Aufmerksamkeit auf die Bewegung meines Atems.
Ich fühle meine Nasenspitze und nehme wahr, wie die Luft dort ein und ausströmt.
Vielleicht fällt mir ein Unterschied auf, zwischen der kühleren Luft, die einströmt, und der wärmeren Luft, die ausströmt.
Ich nehme wahr, wie sich mein Brustkorb beim Atmen leicht hebt und senkt…
wie er sich ausdehnt und zusammenzieht…
und weiter unten, wie sich meine Bauchdecke bewegt, vor und zurück…
Nun richte ich meine Aufmerksamkeit langsam nach innen.
Ich nehme wahr, wie ich jetzt gestimmt bin… Ohne zu bewerten. So wie ich jetzt bin, darf ich sein. Ich muss jetzt nichts leisten…
„Ich bin in Deiner Gegenwart, Gott, in Deinem Licht. Du weißt, was ich brauche.
Ich lasse mich ein, auf Deine liebevolle Nähe und auf Dein Wirken in mir.„