
Ein Atemgebet in akuter Angst
Manchmal steigt eine Angst auf wenn wir allein sind. Das geschieht zum Beispiel im Halbschlaf oder beim Aufwachen, wenn wir weniger Kontrolle über uns haben. Mit dem folgenden Atemgebet lenken wir die Aufmerksamkeit weg von kreisenden Sorgen hin zur bewussten Wahrnehmung unseres Körpers und gewinnen inneren Abstand. Zugleich bergen wir uns in diesem unangenehmen Zustand bei Gott. Viele erleben das als tröstlich und lindernd. Dabei nutzen wir bewusst eine bewährte Atemtechnik zur Emotionsregulation: Beim Ausatmen lassen wir uns etwa zwei Sekunden mehr Zeit als beim Einatmen. Dieses verlängerte Ausatmen wirkt beruhigend auf Körper und Nervensystem.
Audio Anleitung
Wenn ich Angst habe, bete ich immer wieder:
Abba, lieber Vater, ich vertraue dir. Du trägst mich durch.